Es ist höchste Zeit über das Bedingungslose Grundeinkommen zu diskutieren

Was ist das Bedingungslose Grundeinkommen (BGE)? Das Konzept des BGE sieht eine finanzielle Zuwendung vom Staat für Jedermann vor. Es würde weder eine sozial administrative Bedürftigkeitsprüfung erfolgen noch eine Bereitschaft zur Erwerbstätigkeit gefordert. Warum ist das BGE notwendig? Durch die zunehmende Digitalisierung der Arbeit und der damit verbundenen Freistellung von Lohnarbeit für immer mehr Menschen, nicht nur in weniger qualifizierten Berufen, muss Arbeit neu definiert werden und die Existenzsicherung von der Lohnarbeit entkoppelt werden. Die Entwicklung führt dazu, dass nur ein Teil der Tätigkeiten in der Gesellschaft als Arbeit entlohnt wird. Wichtige Tätigkeiten im sozialen Bereich würden hingegen zumeist nicht vergütet. Das BGE würde zu einer Verbesserung der sozialen Sicherheit führen, ermögliche Teilhabe am gesellschaftlichen Leben, vermeide Ausgrenzung und gestatte alternative Lebenspläne wie zum Beispiel Bildungsphasen,

hier auch nachzulesen: https://de.wikipedia.org/wiki/Bedingungsloses_Grundeinkommen

Mit diesem Thema beschäftigte sich intensiv eine Veranstaltungsreihe vom 2. bis 6. September 2017 in Weimar.

Gespräche und ein Workshop mit konkreten Handlungsschritten wurden mit Dirk Schumacher erfolgreich durchgeführt. Er ist fasziniert von der Einfachheit und Wirksamkeit dieses Modells. Da sehr oft der Einwand kommt, das es noch keine praktischen Erfahrungen damit gibt, schafft er mit vielen Akteuren in den BGE-Kreisen gezielt Erfahrungsfelder.

https://sicher2.bge-kreise.de/bge_netzwerk/_Konzept.jsp

Menschen können hier in einem geschützten Rahmen eigene und neue Erfahrungen sammeln und damit hinterfragen, wie das ist mit der Leistung, dem Geld und dem Wert von allem. Im Ergebnis bildete sich ein BGE-Kreis in Weimar.

Am 5. September wurde im mon ami Weimar mit Fachleuten, Politikern und interessierten Bürger*innen über das Thema diskutiert. Salve TV dokumentierte dies und Radio Lotte informierte inhaltlich am Sonntag zuvor beim Sektfrühstück mit Journalistin Svea Geske im Gespräch mit Ronald Blaschke, Mitgründer des Netzwerks Grundeinkommen.

Am 6. September sahen die Besucher*innen im Lichthauskino Weimar den Film DESIGNING SOCIETY – das BGE als gesellschaftsgestaltendes Element – mit anschließender Publikumsdiskussion. Am Ende aller Diskussionen herrschte Konsens, dass ein BGE viele Probleme wie Einkommens- und Altersarmut lösen könnte, es würde Freiräume schaffen zur Entwicklung eigener Kompetenzen und Ideen und würde auch gesellschaftliche und familiäre Arbeit unterstützen. Es ist ein Baustein für eine bessere Zukunft.

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Was würden Sie tun, wenn Sie ein gesichertes Einkommen hätten?

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Keine Kompromisse – kein Mensch ist illegal oder überflüssig

Zweck unseres Vereins ist es, Menschen, die auf Grund ihrer wirtschaftlichen Lage, ihrer sozialen Situation oder wegen Krankheit hilfebedürftig sind, durch solidarisches Handeln zu helfen und sie zur Selbsthilfe zu befähigen. Der Verein verfolgt das Ziel, den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu fördern, rechtspopulistischen, rechtsextremen, fremdenfeindlichen und menschenfeindlichen Handlungen und Positionen entgegen zu treten und die Demokratie zu stärken. Wir wenden uns im Besonderen gegen jede Form von Rassismus und gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit.

Eine Zusammenarbeit mit rechten  oder rechtspopulistischen Parteien und Organisationen schließen wir aus.

Die Ziele des Vereins werden verwirklicht durch:

  • Gegenseitige unterstützende Begleitung zu Behördengängen
  • Erarbeitung und Verteilung von Informationsmaterial
  • Organisation und Durchführungen von Informations-, Diskussions- und sonstigen Veranstaltungen
  • Gesprächsangebote
  • Unterstützung des bürgerschaftlichen Engagements von hilfebedürftigen Menschen
  • Hilfe bei der Umsetzung von kulturellen/sozialen Projekten
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Höchstwerte für Kosten der Unterkunft angehoben

Rückwirkend zum 1. Januar 2016 wurden die Höchstwerte für angemessene Kosten der Unterkunft in Hartz IV für die Stadt Weimar angehoben. Personen und Familien die Anspruch auf Leistungen zum Lebensunterhalt haben, können gegebenenfalls die bisher selbst bezahlten höheren Kosten, rückwirkend beim Jobcenter geltend machen. Weil ein entsprechender Überprüfungsantrag immer nur rückwirkend für ein Jahr gestellt werden kann, sollte schnell gehandelt werden.

Auch beim Umzug in eine neue Wohnung, beim Auszug einer Person der Bedarfsgemeinschaft oder anderen Veränderungen ist es wichtig die Höhe der angemessenen Mietkosten zu kennen.

Hier gehts zur Tabelle: Scan_20170217135118

hier die komplette Richtlinie: https://stadt.weimar.de/fileadmin/redaktion/Dokumente/buergerservices/ortsrecht/soziales_gesundheit/55_3_ArbeitshilfeKdU.pdf

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Deutschland sagt sorry!

Wer bisher nicht hinter die Kulissen der Hartz IV Behörden geschaut hat, kann das hier nachholen. http://www.deutschland-sagt-sorry.de

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