Keine Toleranz gegenüber Rassismus und Ausgrenzung

Das Bündnis SozialTransFair e. V. hat sich mit dem Beschluss auf der Gesamtmitgliederversammlung am 09. Mai 2018, den Landratskandidaten der AfD Simon Ehrenreich aus dem Verein auszuschließen, klar positioniert.

Mit einem eindeutigen Votum wurde er aus dem Verein ausgeschlossen, da er klar die Positionen der AfD nach außen vertritt und dies nicht mit der Satzung des Vereins in Einklang steht. „Mit unseren Aktionen, unserer Hilfe und Unterstützung richten wir uns an Alle und Jeden in unserem Land, unvoreingenommen und ohne Unterschied“, fasst Katja Seiler, die Vorsitzende, die Begründung des Ausschlussbegehrens zusammen.

Nachdem im vergangen Jahr bekannt wurde, dass Simon Ehrenreich seit 2015 der AfD angehört, hat sich der Verein BSTF e. V. verstärkt mit den Inhalten und Zielen dieser Partei auseinandergesetzt und kam zu dem Ergebnis, dass die AfD offen rassistische, menschenverachtende Ansichten vertritt, gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit schürt und dem Zusammenhalt der Gesellschaft schadet. Somit ist „… ein Ausschluss von Mitgliedern rechter Parteien die folgerichtige Konsequenz und entspricht ausdrücklich der Satzungszweck unseres Vereins. Menschen, die auf Grund ihrer sozialen Situation Hilfe benötigen, durch solidarisches Handeln zu unterstützen und sie zur Selbsthilfe zu befähigen, zu informieren und organisieren, ist unvereinbar mit den Werten rechter Parteien, wie NPD, AfD, REP u. ä.“, ergänzt Ines Wolfram.  Wir verfolgen das Ziel, den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu fördern, homophoben Positionen entgegen zu treten und die Demokratie zu stärken.

Weimar, den 9.5.2018,    Georg Liebig, stellvertretender Vereinsvorsitzender

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